Du gehst allein in die wichtigste Verhandlung deines Quartals? Klingt nach Stärke. Ist meistens ein Fehler.

Das FBI verhandelt nie solo. Es sitzen immer mindestens zwei am Tisch – mit unterschiedlichen Jobs.

Der Negotiator spricht. Spiegelt, hört zu, baut Vertrauen auf, fragt nach den Interessen hinter der Position.

Der Commander spricht nicht. Er beobachtet. Körpersprache, Widersprüche, Tonwechsel – alles, was sich in der Strategie des Gegenübers verschiebt.

Während der eine im Gespräch steckt, behält der andere den Raum im Blick – und schiebt in den Pausen Impulse nach.

Der Grund ist simpel: Niemand kann gleichzeitig mittendrin und außen vor sein.

Noch etwas, das die wenigsten einbauen: Der Verhandlungsführer hat oft bewusst keine Abschlussvollmacht. Klingt nach Schwäche, ist Kalkül. Es kauft Bedenkzeit, verhindert vorschnelle Zugeständnisse und nimmt Druck aus dem Raum, bevor er sich gegen dich richtet.

Und trotzdem: Die meisten Freelancer, Unternehmer und Vertriebsteams, mit denen ich arbeite, gehen allein rein. Bei jeder Verhandlung. Auch bei den großen.

Meine These: Ab einer gewissen Tragweite ist ein Sparringspartner kein Nice-to-have, sondern Risikomanagement. Nicht für mehr Druck. Für bessere Entscheidungen – weil einer redet und der andere denkt.

Verhandlungen gewinnt selten, wer am schnellsten ist. Sondern wer im Raum nicht allein denkt.

Gehst du aktuell allein rein – oder schon im Team?

Hol dir dein persönliches Sparring für die nächste wichtige Verhandlung.

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Kunde sagt: „Zu teuer.“ Sag nicht DAS. Sag DAS.

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Zwei Tage Vertriebstraining in Nürnberg. Und echte Hitze – drinnen wie draußen.